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Stand am 07. Oktober 2021:
3798 Personen (davon 1342x Mirke), 1269 Familien, 1181 Orte, 2498 Dokumente

Diese Website befindet sich noch im Aufbau - hunderte Daten m√ľssen noch erfasst werden. Bitte haben Sie noch etwas Geduld. Aber ein paar Informationen kann ich Ihnen schon jetzt geben. Und f√ľr Anfragen und Anregungen steht oben ein Kontakt-Link zur Verf√ľgung. Vielen Dank!

√úber den Ursprung der Mirke

Der bislang √§lteste Hinweis zum Nachnamen Mirke kommt aus dem 12. Jahrundert. Ein "Ebberhardum ministerialem sancti Petri de Mirke" schenkte im Zeitraum 1147-67 sein Gut "Mirke" dem Kloster Sankt Peter in Salzburg. Leider kann nur vermutet werden, wo sich das Gut seinerzeit befand. Weiter geht es am Ende des 15. Jahrhunderts. Eine Wiese aus dem "Myddelsten Myrcken Erbe" ging 1493 in den Besitz der Elberfelder Pfarrkirche √ľber. Das Gebiet in Wuppertal-Elberfeld hei√üt noch heute "In der Mirke".

Am 24. April 1361 best√§tigte ein Herzog Ludwig, dass ein "Peczscho Myrconis" seine Zinsrechte am Gut "czur Myrkin" verkauft hat. Dieses "Myrkin" soll mit dem sp√§teren Mirkau √∂stlich von Breslau identisch sein. Und bereits 1295 war ein "Albert von Miercowicz" der Besitzer der Scholtisei oder des Vorwerks von Mirkau. NEU: Im Buch "Allgemeines Hydrographisches Lexicon Aller Str√∂me und Fl√ľsse In Ober- und Nieder-Deutschland" aus dem Jahr 1743 wurde der Ort Mirkau am kleinen Fluss "Oels" mit dem Namen "Mirke" erw√§hnt!

Die bislang ersten Mirke in Schlesien lebten vor 1700 in Z√ľllichau (ca. 150 km nordwestlich von Breslau). Zu dieser Zeit wird an anderer Stelle auch ein "Mirke Jochen von Berlien" erw√§hnt. Und der erste Nachweis eines Mirke in Breslau stammt aus dem Jahre 1752. Damals lie√ü ein G√§rtner namens Mirke seine Tochter in der evangelischen Kirche Sankt Elisabeth taufen. Mehr Informationen gibt es in einer separaten PDF-Datei (siehe rechts).

Die Mirke vor dem Zweiten Weltkrieg

Vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges lebten die meisten Mirke in Breslau und Umgebung (seit 1945 Wroclaw in Polen). Das Adressbuch von Breslau aus dem Jahr 1942 enthält 40 Einträge mit diesem Familiennamen. Und der erste Eintrag tauchte bereits im Adressbuch von 1852 auf. Danach stieg die Anzahl der Einträge bis zum Krieg stetig an: 4 (1870), 10 (1887), 20 (1900), 27 (1917), 33 (1930), 40 (1942).

Das "Siedlungsgebiet" als Ganzes reichte von Militsch im Norden (ca. 50 km entfernt) √ľber Trebnitz, Breslau, Kanth, Zobten am Berge bis Schweidnitz im S√ľdwesten (ca. 45 km). Meine eigenen Vorfahren lebten seit mindestens 1804 bis Anfang 1945 in Weidenhof, einem kleinen Ort (max. 800 Einwohner) wenige Kilometer n√∂rdlich von Breslau, der bis 1894 Schweinern hie√ü und seit 1945 ?winiary.

Auch in Berlin und Umgebung lebten einige Mirke. Der Nachname taucht erstmals im Berliner Adressbuch von 1885 auf, aber keine Ausgabe enthielt jemals mehr als 6 Einträge (1941-43). Gegen 1877 zog ein Mirke aus dem Raum Breslau in den Kreis Niederbarnim nördlich von Berlin (ca. 25 km) - einige seiner Nachfahren leben noch heute dort. Und Dokumente aus dem 19. Jahrhundert erwähnen mehrere Mirke im Raum Neuruppin (ca. 60 km nordöstlich von Berlin). Hinzu kommen "Einzelfälle" von der Ostsee bis zum Rheinland.

Zahlreiche Mirke wanderten zwischen 1850 und 1930 in die USA aus - darunter waren auch ein Schwesternpaar und eine Familie aus dem Raum Breslau. Die Nachfahren dieser Familie leben noch heute in Massachusetts.

Die Flucht aus Schlesien vor den russischen Truppen verstreute die Familien √ľber das Gebiet der vier Besatzungszonen und die beiden deutschen Staaten. Viele Kontakte gingen verloren und konnten bis heute nicht wieder hergestellt werden. Vielleicht kann ich dies durch meine Nachforschungen √§ndern.

Dokumente aus Breslau und Umgebung

F√ľr Breslau selbst sieht die Situation noch einigerma√üen gut aus. Bei den online einsehbaren Unterlagen der Standes√§mter I bis IV aus den Jahren 1889 bis 1913 habe ich einen durchschnittlichen Verlust von ca. 30-35 Prozent festgestellt. Weitere Jahrg√§nge und Standesamtsbezirke sollten in den n√§chsten Jahren ver√∂ffentlicht werden. √úbrigens kam es gelegtentlich vor, dass ein Standesbeamte den Namen falsch schrieb und aus Mirke dann zum Beispiel Mierke, M√ľrke oder Merke wurde.

Standes√§mter gibt es aber erst seit dem Oktober 1874. F√ľr alle fr√ľheren Ereignisse sind Kirchenb√ľcher unersetzlich. Bis zum Zweiten Weltkrieg gab es fast 20 evangelische Kirchen. Derzeit k√∂nnen die erhalten gebliebenen Kirchenb√ľcher von 8 dieser Kirchen online eingesehen werden. Au√üerdem existierten in Breslau √ľber 30 katholische Kirchengemeinden. Um die Best√§nde im katholischen Di√∂zesanarchiv habe ich mich noch nicht gek√ľmmert.

Ziemlich dramatisch sieht die Situation aber bei den St√§dten und Gemeinden rund um Breslau aus. Die Geburten, Hochzeiten und Sterbef√§lle meiner Vorfahren wurden beispielsweise in den evangelischen Kirchenb√ľchern zu H√ľnern (Kr. Trebnitz, ca. 10 km n√∂rdlich von Breslau) aufgezeichnet. Die dortige Kirche brannte 1945 nieder und die Aufzeichnungen aus den Jahren 1720 bis 1945 wurden vernichtet. √Ąhnliches gilt f√ľr die meisten Gemeinden rund um Breslau.

Daher w√ľrde ich mich √ľber Hinweise auf verborgene "Sch√§tze" im Internet sehr freuen. Ganz besonders wertvoll w√§ren auch Kopien und Scans privater Dokumente, zum Beispiel von Heiratsurkunden und Familienstammb√ľchern. Diese enthalten oftmals Informationen, mit denen gezielte Anfragen bei staatlichen und kirchlichen Archiven m√∂glich werden. Detailierte Informationen zu den Breslauer Standes√§mtern finden Sie in einer Excel- bzw. Calc-Datei (siehe rechts).

Familienforschung per DNA-Analyse

Wie ich soeben schilderte, st√∂√üt die traditionelle Familienforschung oftmals auf nahezu un√ľberwindliche Hindernisse, da die hierf√ľr notwendigen Dokumente w√§hrend der Endphase des Zweiten Weltkrieges weitgehend vernichtet wurden. Eine √úbersicht √ľber die noch vorhandenen schlesischen Kirchenb√ľcher und Standesamtsunterlagen findet man im Internet (siehe rechts).

Einen Hoffnungsschimmer bietet in dieser Situation die DNA-Analyse. Im Jahr 2014 habe ich einen Gentest f√ľr das m√§nnliche Y-Chromosom durchf√ľhren lassen. Dieses wird grunds√§tzlich nur vom Vater an seine S√∂hne vererbt und ver√§ndert sich √ľber lange Zeitr√§ume nicht (oder nur minimal). Sofern die heute lebenden Mirke-Familien von einem gemeinsamen Vorfahren abstammen (was ich vermute und gerne beweisen w√ľrde), sollten alle m√§nnlichen Vertreter mit dem Nachnamen Mirke (nahezu) identische Y-Chromosomen aufweisen.

Ich m√∂chte daher alle Mirke-M√§nner ganz herzlich einladen, am einem derartigen DNA-Test teilzunehmen. Die Preise beginnen bei etwa 100 Euro und die Teilnahme kann auch anonym erfolgen. Ausf√ľhrliche Informationen zum Thema DNA-Analyse und die Durchf√ľhrung der entsprechenden Tests enth√§lt eine separate PDF-Datei (siehe rechts).

NEU: Durch den Gentest entstand der Kontakt zu einer Familie, mit der ich einen Urururgroßvater (Wilhelm Bleul) teile!

Datenschutz und persönliche Daten

Der Bereich "DATEN (OHNE LOGIN)" enth√§lt aktuell und auch zuk√ľnftig nur Informationen, die ohnehin frei im Internet einsehbar sind. Einige Quellen findet man vielleicht erst nach einer langwierigen und/oder kreativen Suche an den "richtigen" Stellen, und viele Daten schlummern noch in polnischen und deutschen Archiven. Das Staatsarchiv in Wroclaw und andere Stellen haben bis jetzt ca. 700 000 Eintr√§ge aus den Breslauer Standes√§mtern ver√∂ffentlicht. Bei all diesen Eintr√§gen sind die Datenschutzfristen verstrichen. Da es (fast) keine Inhaltsverzeichnisse oder Namenslisten gibt, dauerte die Suche nach relevanten Eintr√§gen rund 18 Monate¬†...

F√ľr Ausk√ľnfte, Kopien und Scans gelten generelle zeitliche Grenzen: 110 Jahre bei Geburten, 80 Jahre bei Heiraten und 30 Jahren bei Sterbf√§llen. J√ľngere Unterlagen verbleiben in den Standes√§mtern und meistens erhalten nur die direkten Nachfahren Ausk√ľnfte. √Ąltere Unterlagen werden in Staats- oder Landesarchive gebracht und sind normalerweise frei zug√§nglich.

Der Bereich "WEBSITES" enthält sowohl Links zu kostenlosen als auch zu kostenpflichtigen Seiten und Diensten im Internet.

Die Bereiche "SUCHE (MIT LOGIN)" und "DATEN (MIT LOGIN)" sind selbstverst√§ndlich nur mit Benutzerkennung und Passwort zug√§nglich. Bis jetzt gibt es (leider) nur reine Fakten und Scans von Dokumenten zu sehen - Bilder und hoffentlich interessante Geschichten fehlen noch g√§nzlich. Wann und wie sich dies √§ndern wird, h√§ngt nat√ľrlich auch von Ihrer Bereitschaft zur Beteiligung ab. Jede Hilfe w√§re sehr willkommen.

Oliver Mirke

Kontakt

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